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30. Januar 2019

„Zukunft einkaufen“ an der Liebfrauenschule Vechta

Eine Beteiligung am Projekt „Zukunft einkaufen – Glaubwürdig wirtschaften im Bistum Münster“ beschloss die Gesamtkonferenz der Liebfrauenschule Vechta einstimmig auf ihrer letzten Sitzung. Sie wird sich für das Zertifikat „Level 1“ des Bistums Münster bewerben.

Das Projekt „Zukunft einkaufen“ zielt auf eine Reduzierung des Verbrauchs von Energie und Ressourcen sowie den Erwerb von benötigten Produkten auf der Grundlage ökologischer und sozialer Kriterien.

Zahlreiche Punkte der umfangreichen Agenda  sehen die Teilnehmer/innen der Konferenz an der Liebfrauenschule bereits verwirklicht, wie die Verwendung fair gehandelter Produkte im Lehrerzimmer und ein regelmäßiges Angebot von Fair-Trade-Produkten, die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen im Rahmen der Modernisierung der Schule und die Nutzung von Ökostrom. Zudem werden – wo möglich – Recycling-Papier eingesetzt und ökologische Reinigungsmittel verwendet. Auch eine regelmäßige Sammlung recyclebarer Materialien zugunsten sozialer Projekte ist bereits initiiert und wird seit Jahren erfolgreich durchgeführt.

Für die Zukunft wird u.a. die Vermeidung von Einweggeschirr und –flaschen angestrebt.

Darüber hinaus verpflichtet sich die Schulgemeinschaft, für ein stärkeres Bewusstsein für faire, ökologische und regionale Produkte zu arbeiten. Dafür bieten sich Unterrichtseinheiten und –themen sowie Projekttage an.

Die angestrebte bischöfliche Zertifizierung soll dabei Ansporn sein, ressourcenschonendes Verhalten und nachhaltigen, fairen Einkauf immer mehr zu einer Selbstverständlichkeit auch im Alltag werden zu lassen. Dies sei, so die Meinung der  Konferenzteilnehmer/innen, für eine christliche Schule auch eine Frage der Glaubwürdigkeit.